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Jugendhilfe

Im Rahmen von POWER-OUT führen wir ambulante Maßnahmen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe durch. Dabei richten wir uns an Schutzstellen sowie an Gruppen der ambulanten und stationären Jugendhilfe und andere Formen der Hilfen zur Erziehung.

Flexible Einzelfallhilfe und Soziale Gruppenarbeit nach Paragrafen §§ 28-31 KJHG/SGB VIII führen wir im vereinseigenen Zentrum durch. Hier haben wir die Möglichkeit intensiven Zugang zu den Jugendlichen zu finden. Somit lassen sich Beziehungsebenen herstellen, die von gegenseitigem Respekt und Vertrauen getragen werden. Problematische Verhaltensstrukturen können besser analysiert und daraus folgend Lösungsmodelle mit ihm/ ihr entwickeln werden. Den betroffenen Personen werden darüber hinaus Konfliktlösungsstrategien im Rahmen eines Konzeptes, das sich an deeskalationskonzipierten Standards orientiert, näher gebracht.

Das Ziel ist die Verbesserung der Lebenssituation durch bedarfsgerechte Unterstützung. Die Förderung sozialer Integration geschieht anhand der Entwicklung von Lebensperspektiven, dient der Vermeidung von Fremdunterbringung und der Stärkung der Selbsthilfekompetenz. Die Teilnahme am Vereinsleben gibt dem Jugendlichen die Chance am regulären Sportprogramm des SFBC 09 e.V. mitzuwirken. Der Aspekt des Gesundheits- und Körperbewusstseins verbunden mit der Vermittlung von neuen Leitbildern und Identifikationsfiguren führt zu einem neuen sozial angemessenen Umfeld.

Primär wenden wir uns dem Thema der Beschulung zu: Hier ist ein vermehrter Bedarf festzustellen. Die Jugendlichen kommen in der Regel mit einer Schulbiographie, die von Misserfolgen geprägt ist, zu uns. Schulabbrüche und Schulverweigerung haben sie bisher begleitet und stellen perspektivisch betrachtet eine unüberwindliche Hürde dar. Diesem Problemfeld haben wir uns nun mit einem eigens dafür entwickelten System gestellt. Aufgrund unserer Personalbesetzung sind wir in der Lage eine qualifizierte Beschulung im Hinblick auf einen Schulabschluss anzubieten. In der Einzelbetreuung lassen sich diese Defizite behutsam beheben. Die Angst vor Stigmatisierung und der damit verbundene Status – und Gesichtsverlust, der ihnen in einer regulären Klassengemeinschaft widerfahren könnte, lässt sich mit einer individuellen Beschulung entgegen treten. Lernziele können derart besser angesteuert und erreicht werden. Succzessive werden die Jugendlichen so wieder an einen regulären Unterricht herangeführt. Besonders die Jugendlichen, die aufgrund einer bestehenden Problematik nicht in der Lage sind, an einer Regelschule unterrichtet zu werden, erhalten so die Chance, fundamentale Lücken zu schließen und somit das schulische Leistungsvermögen entscheidend zu verbessern.