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Regel- und Förderschulen

Dort wo bereits gewachsene Gewaltstrukturen (Mobbing, Diskriminierung,Unterdrückung, Erpressung, Gewaltanwendung gegen Mitschüler, Lehrkräfte und Material, Cyberbullying) stärker sichtbar sind und direkte Interventionen erforderlich machen, beginnt eines der Arbeitsfelder von POWER-OUT.

Dabei handelt es sich um ein variables, modulares Langzeitprogramm, das sich an den Bedarfen der Schule orientiert. Die Dauer des Angebotes beträgt in der Regel ein komplettes Schulhalbjahr. POWER-OUT strebt eine Form der Zugangspädagogik an, die auf Vertrauensbildung hinzielt, wobei wir uns auf humanistische und auf Erfahrungen basierende Pädagogik stützen. Die Grundelemente Respekt, Anstand, Disziplin entstammen der Kampfkunst und stellen unverrückbare Pfeiler in der Arbeit mit den jungen Menschen dar.

Die zielgerichtete körperliche Ertüchtigung ist eine wesentliche Form des Deeskalationstrainings. Ein wesentlicher Aspekt unserer Arbeit ist es, die Jugendlichen an ihre körperlichen Grenzen heranzuführen. Sportliches Tun beinhaltet die Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich und trägt zur Stärkung und Reifung der körperlichen – mentalen Einheit bei, was in einer verstärkten Selbstakzeptanz mündet. Das Training bestehend aus Kampfsport – und Kraftsportelementen ist nicht als reine sportliche Aktivität und Selbstzweck zu verstehen. In erster Linie geht es inhaltlich darum, nicht nur sich selbst, sondern das Entdecken der Teamarbeit im Blick zu haben. Das ist die Grundlage dieses methodisch, didaktisch aufgebauten sportlichen Angebotes, das resultierend das „Wir – Gefühl“ und sozial akzeptable Strukturen in der Gemeinschaft fördert. Ein wichtiger Faktor impliziert die Kanalisierung von Energien, die es in positive Bahnen zu lenken gilt. So wird in einem geschützten Rahmen der Abbau von Stress und Aggression ermöglicht.